Informationen für Studierende

Antworten auf FAQs / Spielregeln zu: Teilnahme an Seminaren, LP- bzw. Scheinvergabe, Hausarbeiten, Prüfungen, E-Mail-Kontakt u. ä.

Das Wichtigste zuerst: Nehmen Sie die für Sie gültige Prüfungsordnung zur Kenntnis!
Nur dort finden Sie die rechtsverbindlichen Regelungen Ihrer Pflichten und Rechte zum erfolgreichen Abschluss Ihres Studiengangs.

Seminarteilnahme:

  • Die Teilnehmerzahl in Seminaren ist auf max. 30 beschränkt. Ggf. wird eine Teilnahmebeschränkung nach den geltenden Regeln der Universität vorgenommen.
  • Das Seminar im (Basis-) Modul "Politsche Theorie" im BA bzw. im BEd wird in jedem Winter- und Sommersemester mit etwa der gleichen Anzahl von Parallelkursen angeboten. Es wird empfohlen, das Modul "Politische Theorie" im BA im 1. Studienjahr, im BEd im 2. Studienjahr zu absolvieren. Sie können das Seminar jeweils im 1. oder im 2. Modulsemester besuchen. Wer im WS keinen Seminarplatz erhält, wird im SoS sicher unterkommen: Es werden jährlich genügend Seminarplätze für alle Studierenden angeboten. (Sollte trotzdem einmal beim 2. Versuch, das Seminar zu belegen, ein Problem auftreten, melden Sie sich bitte umgehend im Studienbüro.)
  • Beifach-Studierenden wird geraten, einführende Veranstaltungen ("Basismodule") möglichst früh im Studium zu absolvieren.

Vergabe von Leistungspunkten für Seminare:

  • Bedingungen generell:
    (a) maximal zweimaliges und nie unentschuldigtes Fehlen, da in Seminaren grundsätzlich Anwesenheitspflicht besteht. Wer unentschuldigt gefehlt hat, hat das Seminar nicht erfolgreich absolviert und muss es wiederholen. Bei mehr als zweimaligem entschuldigtem Fehlen (etwa wegen längerer Krankheit) sind evtl. Härtefallregelungen möglich; besuchen Sie in einem solchen Fall bitte so früh wie möglich eine Sprechstunde. Eine Entschuldigung erfordert übrigens mehr als die bloße Information über ein Motiv für das Fehlen; entschuldigende Wirkung hat nur die glaubhafte Darstellung eines von Ihnen unverschuldeten und unüberwindbaren Verhinderungsgrundes;
    (b) Beteiligung an einem Referat;
    (c) fristgerechte Abgabe einer Hausarbeit, sofern eine solche vorgesehen ist.
  • Bei Hausarbeiten:
    Hausarbeiten, die nicht fristgerecht im Studienbüro eingehen, gelten als nicht abgegeben. Härtefallregelungensind, sofern sie vorhersehbare Situationen betreffen, rechtzeitig vor Ende der Abgabefristzu beantragen.Aufschub wegen Krankheitwird bei Vorlage eines ärztlichen Attests entsprechend der Dauer der Krankschreibung gewährt; Sie können eine solche Fristverlängerung bei Modulhausarbeiten beim Studienbürodes Instituts, bei anderen Prüfungen ausschließlich beim Prüfungsamtbeantragen!
  • Schriftliche Arbeiten sind nach den gültigen Regeln für korrekte Textaufbereitungzu verfassen, wie sie z. B. im Vorspann des "Duden" nachzulesen sind, und vor der Abgabe sorgfältig korrekturzulesen! Formale Fehlerführen zur Verschlechterung der Note.
    Jeder Hausarbeit muss eine schriftliche Erklärungbeigefügt sein, dass die Arbeit eigenständig und nur unter Verwendung der angegebenen Quellen erstellt wurde und dass alle wörtlichen Zitate bzw. Übernahmen von Gedankengängen, Ideen, Stukturen, Literaturlisten etc. anderer Autoren als solche kenntlich gemacht sind. Ohne eine solche Erklärung kann die Leistung nicht anerkannt werden. Die richtigen Formulare für diese Erklärungen finden Sie auf der Website des Instituts (Vorsicht: es gibt verschiedene, je nach Studiengang!). Beachten Sie unbedingt die Handreichung des Instituts für die Anfertigung von Hausarbeiten (s. Menüpunkt 'Studium' auf der Instituts-Homepage!
  • Leistungspunkte werden ausschließlich online in JoGUStINe verbucht. Selbstverständlich gebe ich allen, die es wünschen, nach der Veröffentlichung der Ergebnisse gerne in einer Sprechstunde Feedback. Prüfungsleistungen (Hausarbeiten, Klausuren) aus Bachelor-/Masterstudiengängen verbleiben zum Zweck des Feedback einige Monate bei den Dozenten, bevor sie vom Prüfungsamt archiviert werden. Kommen Sie also bald nach Bekanntgabe des Ergebnisses in die Sprechstunde, wenn Sie Ihre schriftlichen Prüfungen besprechen möchten!

Referate:

  • Referate werden i. d. R. an mehrere Studierende gemeinsam vergeben. Es ist dann die ganze Gruppe für das ganze Referat verantwortlich. 'Ausfälle' von Teilen eines Referats etwa wegen Krankheit oder 'heimlicher Abmeldung' eines Mitglieds einer Referatgruppe sind nicht akzeptabel. Schon deswegen ist es nicht sinnvoll, ein Thema lediglich untereinander aufzuteilen und sich erst zum Referat wiederzusehen. Ich erwarte, dass Referatgruppen Aufbau und Inhalt ihres Referats gemeinsam erarbeiten und die Endfassung auch gemeinsam "durchspielen" und besprechen. Jedes Gruppenmitglied sollte über alle Teile des Referats soweit informiert sein, dass auch Teile anderer Gruppenmitglieder verständlich und hinreichend ausführlich referiert werden können.
  • Auch wenn die Aufgabe eines Referats darin besteht, ein bestimmtes Stück Fachliteratur zu referieren, wird selbstverständlich erwartet, dass die Referenten weitere Literatur zum Thema gelesen und verarbeitet haben -- ein souveränes Referat darüber, was ein bestimmter Autor zu einem Thema geschrieben hat, ist nur möglich auf der Grundlage umfassenderer Kenntnisse über das Thema.

Hausarbeiten:

  • Auf Handicaps (Nicht-Muttersprachler, Rechtschreibschwäche, Sehschwäche, ...) in Hausarbeiten (und Klausuren) bitte unbedingt hinweisen (auf Deckblatt oder beigefügtem Blatt), damit sie für die Benotung ggf. berücksichtigt werden können.
  • Hausarbeiten bitte so abliefern, dass sie ohne Weiteres abgeheftet werden können, d. h. zusammengeheftet und gelocht oder mit einfachem Heftstreifen versehen! Teure Umhüllungen sind unnötig und unpraktisch.
  • Wenn Hausarbeiten mit der Post geschickt werden, bitte NICHT per Einschreiben! Zur fristgerechten Abgabe muss die Arbeit entweder spätestens zur Ausschlussfrist im Institut abgegeben bzw. eingeworfen werden oder spätestens den Poststempel des Fristtages tragen. Bei Versand aus dem Ausland ist rechtzeitig mit den betreuenden Dozenten Rücksprache zu halten und die Arbeit zur Sicherheit auch elektronisch einzureichen.
  • Eine Hausarbeit ohne eine hinreichend konkrete Fragestellung kann nicht gelingen! Auch (und gerade) bei einem eher allgemeinen Thema ist in der Einleitung zu erläutern, was die Ziele der Arbeit sind, wie an das Thema herangegangen werden soll (und warum), welche Fragen zugrunde liegen, usw. Das ist es, was mit 'Fragestellung' gemeint ist (und nicht etwa eine Formulierung mit Fragezeichen am Ende).
  • Zur Orientierung über die angemessene Länge einer Literaturliste wird ein Blick in wissenschaftliche Fachzeitschriften (verschiedene!) empfohlen. Eine Hausarbeit sollte in etwa einem wissenschaftlichen Aufsatz entsprechen. In die Literaturliste einer wissenschaftlichen Arbeit gehören nicht hinein: allgemeine Webseiten (z. B. Suchmaschinen); spezifische Webseiten ohne 'normale' bibliographische Angaben zu der dort zu findenden Quelle (Autor, Titel, ...); allgemeine Nachschlagewerke (Duden, Konversationslexika). Für fachwissenschaftlich wichtige Begriffe ist auch nicht die Definition nach irgendeiner allgemeinen Online-Enzyklopädie angemessen (genauso wenig wie die Definition nach dem "Duden" oder "Großen Brockhaus"), sondern es sind fachwissenschaftliche Quellen zu verwenden. Bei Verwendung von Online-Quellen ist im Literaturverzeichnis die volle bibliographische Angabe zu nennen, Angabe des URL allein genügt nicht. Sollten Sie einen besonderen Grund haben, doch etwas aus Wikipeda zu benutzen, dann ist die dort vorgegebene Zitier-Option zu verwenden und die daraus erzeugte vollständige Angabe zu übernehmen.

Plagiate und Ähnliches:

  • Wird entdeckt, dass jemand trotz Versicherung des Gegenteils (intendiert oder unintendiert) ungekennzeichnet Textstellen von anderswo übernommen hat, kann die Prüfungsleistung nicht als ausreichend angesehen werden. Weitergehende Sanktionen können im Wiederholungsfall verhängt werden. Dies gilt analog für Abschlussarbeiten.
  • Vorsicht! Die Verwendung des geistigen Eigentums Anderer unterliegt strengen Regeln: Es genügt zur Vermeidung eines Plagiats nicht, an Textpassagen anderer Autoren lediglich geringe grammatikalische Änderungen, Umstellungen, Modifikationen bei 'Füllwörtern' u. ä. vorzunehmen oder eine fremdsprachige Quelle nur zu übersetzen! Wo nicht direkt zitiert wird, muss eine eigene geistige Bearbeitung der jeweiligen Inhalte auch an der Ausdrucksweise erkennbar sein. Gedankengänge, Argumente, Erkenntnisse anderer Autoren können selbstverständlich -- und müssen oft -- referiert werden; ein solches Referat hat aber reflektiert und eigenständig formuliert zu sein. Ist das nicht der Fall, dann ist die Form des direkten Zitats zu wählen. Zitate Dritter, die in einer Quelle gefunden und für die eigene Arbeit übernommen werden, müssen mit Angabe der Originalquelle und dem Zusatz "zitiert nach [genaue Angabe der Fundstelle]" gekennzeichnet werden. Übernimmt man zu einem bestimmten Gedankengang auch die in einer Quelle angegebenen Literaturhinweise, dann ist in geeigneter Weise anzugeben, dass und von wo diese Hinweise übernommen wurden -- vor allem, wenn man die Literatur nicht wenigstens im Nachhinein selbst sichtet und bearbeitet (ausführlichere Informationen dazu lesen Sie bitte in der Handreichung des Instituts zur Anfertigung von Hausarbeiten nach).
    Wird festgestellt, dass diese Grundregeln wissenschaftlichen Arbeitens in einer Hausarbeit oder Abschlussarbeit verletzt wurden, wird die Arbeit ohne Ansehen ihres sonstigen Gehalts mit 'nicht ausreichend' bewertet! Ist darüber hinaus eine Plagiatsabsicht nachweisbar, können nach Maßgabe der Universitätsregulierung von Plagiatsfällen weitere Sanktionen (bis hin zum Ausschluss vom Studium) verhängt werden.
  • Wurde eine Hausarbeit in Kooperation mit Kommilitonen geschrieben, kann eine einzige Arbeit mit mehreren Autoren-Namen abgegeben werden (mit entsprechend größerem Umfang); in dem Fall erhalten alle Ko-Autoren für die Hausarbeit die gleiche Note.
  • Nicht akzeptabel ist es, wenn von mehreren Studierenden mehrere Hausarbeiten abgegeben werden, die sich wie ein Ei dem anderen gleichen!

Prüfungen, Betreuung von Abschlussarbeiten:

  • Abschlussarbeiten: Über den Teilbereich Politische Theorie hinaus betreue ich als Erstgutachterin ggf. auch Arbeiten zu den Themenbereichen IB (eingeschränkt) sowie Politik in Lateinamerika und in der islamisch geprägten Welt; weitere Themen evtl. nach Absprache im Einzelfall.
  • Mündliche Prüfungen übernehme ich nur, wenn eines der von mir zu prüfenden Themen aus dem Bereich Politischen Theorie kommt. (Begründete Ausnahmen sind möglich.)
  • Zu Ihrer eigenen Absicherung können Sie mir vor einer mündlichen Prüfung Ihre Literaturlistse zukommen lassen (Ausdruck oder E-Mail-Attachment). Das macht jedoch nur Sinn, wenn es so rechtzeitig ist, dass Sie ggf. noch Zeit haben, auf eventuelles Feedback von mir zu reagieren.
  • Bei Zusendung von Dateien (Exposés, Literaturlisten ...) sollte Ihr Name im Dateinamen und auch (mindestens) auf der ersten Seite des Dokuments stehen! Sie sind Sozialwissenschaftler; zeigen Sie also Einsicht in soziale Situationsaspekte: Stellen Sie sich vor, was es für Prüfer bedeutet, wenn ihnen alle Prüflinge eine Literaturliste namens "Literaturliste" schicken.
  • Mündliche Prüfungen sind bei mir Prüfungen im klassischen Sinne. Es muss keine These formuliert und vertreten, sondern es müssen Fragen beantwortet werden. Diese erstrecken sich inhaltlich auf den vorher vereinbarten Themenbereich 'mittlerer Breite'.

E-Mail-Etikette:

  • Elektronisch gelieferte Hausarbeiten werden i. d. R. wegen des damit verbundenen Druckaufwands von mir nicht angenommen; sie werden kommentarlos "entsorgt" und gelten als nicht abgegeben. Ausnahmeregelungen etwa bei Auslandspraktika u. ä. sind jeweils VORHER mit mir zu vereinbaren.
  • Nachfragen nach Ergebnissen von Hausarbeiten/Klausuren u. ä.  per E-Mail können aus Zeitgründen leider nicht beantwortet werden; auch solche elektronischen Eingänge werden unbeantwortet gelöscht. (Vgl. auch den Hinweis zur Ausgabe/Verbuchung von Leistungsnachweisen weiter oben.)
  • Bitte generell sparsam mit dem Zusenden von E-Mails umgehen: Jede Professur an diesem Institut betreut im Durchschnitt mehrere Hundert Studierende, für die Mitarbeiter von Studienbüro und Prüfungsamt ist die Relation noch dramatischer. Wenn Ihre E-Mails überhand nehmen, ist ein Tag schnell mit dem Beantworten dieser Mails ausgefüllt. Bevor Sie uns eine E-Mail mit einer Frage schicken, prüfen Sie bitte sorgfältig, ob Sie die gesuchte Information nicht auf anderem Wege selbst finden können! Antworten auf die allermeisten Fragen zum Studium, seiner Organisation, seinen Anforderungen u. ä. erhalten Sie über die Website des Instituts, des Prüfungsamtes, des Fachbereichs oder der Universität, durch die Prüfungsordnung, als Aushang oder Handzettel im Umfeld meines Büros, des Studienbüros oder des Dekanats oder über unsere Fachstudienberater.
    Für kurze Fragen gibt es im Übrigen nach den Lehrveranstaltungen meistens Gelegenheit; ansonsten kommen Sie bitte in meine Sprechstunde (in der Vorlesungszeit bis auf Weiteres: Di 11-12 Uhr).